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Visual Studio 2005/2008 und SQL Server 2005

Effiziente Softwareentwicklung mit dem SQL Server 2005 und Visual Studio 2005/2008

Datenbanken können ihre Stärken erst im Zusammenspiel mit entsprechenden Anwendungen entfalten. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, eine Datenbankplattform zu verwenden, die es Entwicklern ermöglicht, leistungsstarke Anwendungen mit einem kurzem Time-to-Market entwickeln zu können, um rasch in den Genuss der Vorteile dieser maßgeschneiderten Lösung zu gelangen. Die enge Integration von SQL Server 2005 in die Visual Studio 2005-Entwicklungsumgebung legt das Fundament für die hohe Effizienz für die produktive Erstellung leistungsstarker Datenbankanwendungen, die zügig zum Einsatz gelangen können.

Entwickler können zur Entwicklung von Datenbankanwendungen auf dieselbe integrierte Entwicklungsumgebung zurückgreifen, aus der heraus sie sich auch andere Unternehmens-Software entwickeln.
Gespeicherte Prozeduren, Funktionen, benutzerdefinierte Datentypen und weitere Datenbankobjekte lassen sich direkt aus der Visual Studio 2005-Entwicklungsumgebung heraus erstellen, ohne dafür das Tool zu wechseln. Visual Studio 2005 unterstützt dabei alle neuen Datentypen von SQL Server 2005.

Unternehmen, die die Effizienz bei Software-Entwicklungsprozessen noch weiter steigern möchten, offeriert Microsoft mit Visual Studio 2005 Team System ein Lifecycle-Management, das sich nahtlos in die Microsoft Plattform integriert.

 

Eine wesentliche Verbesserung von SQL Server 2005 bezieht sich auf die Common Language Runtime (CLR) des .NET Framework: Diese ist in die Datenbank-Engine von SQL Server 2005 bereits eingebaut. Entwickler können daher Datenbanklösungen entwickeln, die mit Managed-Code arbeiten und eine .NET-Programmiersprache verwenden - was die Realisierung von Funktionen gestattet, die sich mit T-SQL nur schwierig oder gar nicht implementieren lassen. Aggregate und benutzerdefinierte Typen stellen zwei neue Objekte dar, die die Speicher- und Abfrage-Funktionalität von SQL Server 2005 erweitern.

Last, but not least sorgt die CLR-Integration auch für höhere Sicherheit: Managed-Code läuft innerhalb der CLR ab, sodass .NET-Datenbankobjekte sicherer und besser geschützt sind, als es bei gespeicherten Prozeduren der Fall ist.

Auch an anderer Stelle hat SQL Server 2005 Programmierern viele wichtige Neuerungen zu bieten. Die "Large Value Types" varchar(max), nvarchar(max) und varbinary(max) gestatten es, bis zu 2 GB in einer Spalte abzulegen und mit SQL-Befehlen wie SELECT, INSERT oder UPDATE anzusprechen. Dadurch reduziert sich die Notwendigkeit, für Tabellenzeilen mit mehr als 8 KB Länge die nur eingeschränkt verwendbaren BLOB (Binary Large Objects) -Datentypen zu verwenden, was die Komplexität bei der Programmierung verringert.

Leistungsstarke Unternehmensanwendungen gestattet des Weiteren der XML-Datentyp. Hierüber lassen sich bis zu 2 GB große XML-Dokumente in einer Tabellenspalte ablegen und optional mit einem XML-Schema verknüpfen