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Der SQL Server hat seit seinen Ursprüngen eine lange Geschichte hinter sich. Die erste eigenständige von SQL Server wurde von Microsoft im Jahr 1993 als Version 4.2 auf den deutschen Markt veröffentlicht.
Die wichtigsten Features/Erweiterungen und Meilenstein-Entwicklungen in der SQL-Server Geschichte seit Version 7.0 im Jahr 1998 werden hier kurz und knapp dargestellt.
SQL Server 7.0 (Codname: Sphinx)
- Einstieg in die
OLAP(OnlineAnalytical Processing)-Welt um multidimensionale Datenanalysen
durchzuführen
SQL Server 2000 (Code-Name: Shiloh (32bit),
Liberty (64-bit))
- DataMining Komponente
erweitert
- Implementation durch kleine
und mittlere Star-Schema
- Fokus auf faktenbezogene Cubes
- Cubes mit einem mittleren
Datenvolumen von bis zu 2 GB
- Möglichkeit virtuelle Cubes zu
bilden (bis zu 70 in einem Cube)
weitere Features:
- Usability: einfache und
erfolgreiche Erstellung von Cubes
- gute Skalierbarkeit: enge
Integration mit SQL Server Datenbank als Data-Warehouse Basis
- Inkrementelle Loads und
Partitionierung
- MDX-Abfragesprache
implementiert, das jetzt als Standard zur Abfrage von multidim. Datenbanken
auch von anderen BI-Softwareanbietern verwendet wird
SQL Server 2005 (Code-Name: Yukon)
- wesentlicher Meilenstein in der
Cube-Entwicklung
- Microsoft hat hiermit eine
neue OLAP-Generation auf den Markt gebracht
- basiert auf Teilen von 2000
- unterschiedliche Themengebiete
können in einem Cube zusammengefasst werden, nicht mehr wie bei Version 2000:
Einzelne Cubes zu einem virtuellen Cube zusammenzufassen.
- Möglichkeit zur Implementation
komplexer Cubes
- mehrere Faktentabellen in
einem Cube integrieren
weitere Features:
- Attributbasierte Dimensionen: komplexe Dimensionen mit
multiplen Hierarchien und Aufnahme von Eigenschaften für Reports, um
sich zusätzliche Eigenschaften anzuzeigen
- Realisierung von
- komplex relationalen
Strukturen
- KPI - Infrastruktur
- Mehrsprachigkeit
- interne Business-Logik
- proaktives Caching für
Realtime-BI-Lösungen
SQL Server 2008 (Code-Name:
Katmai)
- Keine Revolution gegenüber
Vorversion sondern Weiterentwicklung von SSAS 2005
- Verbesserung
- Skalierung
- BIDS (Business Intelligence
Development Studio) Entwicklungswerkzeug hinsichtlich Usability für
BI-Entwickler
- Editoren, Transparenz
- vereinfachte Entwicklung von
Cubes möglich
weitere Features:
- Best Practise Advisor:
typische Entwicklungshelfer vermeiden
- manuelle Aggregations-Designer
Funktionen
- Transparenz: mehr einblicke in
die Aggregationsaggregate
- Tuning: Performance kann
manuell gesteuert werden
- bessere Engine für Abfragen im
multidimensionalen Bereich:
Vorteile bietet die
Leerzeilenoptimierung in komplexen Cubes
- bessere Administration
- Backup
- Security
- Konfiguration
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