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Der SQL-Server bietet für Datenbankadministratoren einige interessante Verbesserungen und Erweiterungen:
Datenbankspiegelung
Die Datenbankspiegelung ermöglicht es, ein automatisches Failover auf einen Standby-Server einzurichten und so die Verfügbarkeit von SQL Server-Systeme zu erhöhen.
Online-Wiederherstellung
Mit SQL Server 2005 können Datenbankadministratoren im laufenden Betrieb eine Wiederherstellungsoperation einer SQL Server-Instanz durchführen. Dabei kann lediglich auf diejenigen Daten, die wiederhergestellt werden, nicht zugegriffen werden, während der Rest der Datenbank online und somit verfügbar bleibt
Online-Indizierung
Die Online-Indexoption ermöglicht während Index-DDL-Vorgängen (Data Definition Language) die gleichzeitige Änderung (Aktualisieren, Einfügen und Löschen) der zugrunde liegenden Tabelle oder der gruppierten Indexdaten und aller zugehörigen Indizes. Wird beispielsweise ein gruppierter Index neu aufgebaut, können währenddessen Veränderungen an den zugrundeliegenden Daten vorgenommen und Abfragen über diese Daten durchgeführt werden.
Schnelle Wiederherstellung
Eine neue Option zur schnelleren Wiederherstellung erhöht die Verfügbarkeit von SQL Server-Datenbanken. Sobald ein Rollforward des Transaktionsprotokolls ausgeführt ist, können Administratoren wieder Verbindung zu der Datenbank aufnehmen, die gerade wiederhergestellt wird.
Sicherheitserweiterungen
SQL Server 2005 enthält zahlreiche Sicherheitsverbesserungen. Hierzu gehören u.a. die Datenbankverschlüsselung, sichere Standardeinstellungen, die Durchsetzung von Kennwortrichtlinien, eine granulare Kontrolle von Berechtigungen sowie ein von Grund auf verbessertes Sicherheitsmodell.
SQL Server Management Studio
SQL Server 2005 führt mit "SQL Server Management Studio" eine neue, integrierte Verwaltungs- und Entwicklungsumgebung ein. Neben Verbesserungen zu den in SQL Server 2000 enthaltenen Funktionen wartet SQL Server Management Studio mit neuen Features zur Entwicklung, Bereitstellung und Fehlerbehebung von SQL Server-Datenbanken auf.
Dedizierte Administratorverbindung
Für Administratoren kennt SQL Server 2005 eine dedizierte Verbindung. Dadurch ist der Zugriff auf ein laufendes SQL Server-System selbst dann noch möglich, wenn dieser gesperrt oder aus anderen Gründen nicht unmittelbar erreichbar ist. Durch die Ausführung von Diagnosefunktionen oder Transact-SQL-Anweisungen können Administratoren dann Probleme mit dem Server zügig beheben.
Snapshot-Isolation
Auf Datenbankebene steht eine neue Snapshot-Isolation (SI)-Ebene zur Verfügung. Durch eine konsistente Datenbanksicht ermöglicht SI Benutzern den Zugriff auf die letzte Zeile, für die ein Commit ausgeführt wurde. Dieses Merkmal resultiert in einer größeren Skalierbarkeit von SQL Server 2005.
Datenpartitionierung
Die Datenpartitionierung wird bei SQL Server 2005 um die native Tabellen- und Indexpartitionierung erweitert. Große Tabellen und Indizes lassen sich dadurch effizienter verwalten.
Bessere Replikation
Für verteilte Datenbanken wartet SQL Server 2005 mit besseren Replikationsmöglichkeiten auf. Neben erweiterten Monitoringfähigkeiten bietet SQL Server 2005 eine Replikation umfassender Schema-Änderungen (DDL), eine integrierte Replikation von Oracle nach SQL Server. Verbesserungen bei der Mergereplikation über HTTPS sorgen für mehr Skalierbarkeit und Performanz. Die neue Option zur transaktionalen Peer-to-Peer-Replikation bewirkt zudem eine bessere Unterstützung für Daten-Scaleout mittels Replikation.
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