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Migration auf Microsoft SQL Server 2005
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Die im Unternehmen verfügbaren Daten effektiv zur Entscheidungsfindung im Rahmen von Business Intelligence (BI) heranzuziehen und sinnvoll auszuwerten bedeutete bislang vor allem: Entweder mussten Unternehmen mit eingeschränkten Möglichkeiten vorlieb nehmen oder sehr viel Geld in den Erwerb leistungsfähigerer BI-Werkzeuge investieren.
Mit dem SQL Server 2005 ändert Microsoft diese Situation grundlegend: Der SQL Server 2005 ist eine durchgängige BI-Plattform, die OLAP, Datamining, ETL und das Reporting vereint. Von der Integration der Daten aus verschiedenen Vorverfahren über die Analyse dieser Daten bis hin zur Bereitstellung und Verteilung von Berichten deckt SQL Server 2005 die gesamte Bandbreite heutiger Business Intelligence-Anforderungen ab.
Gründe für eine Migration auf SQL Server 2005 Die Vorgängerversion des SQL Server 2005, der SQ Server 2000 hatte bereits sehr viele BI-Funktionalitäten. Er zeichnet sich aus durch
Es gab aber einige Einschränkungen, die verbesserungswürdig waren wie z.B.
Neues Dimensionsmodell (Unified Dimension Model)
Bis jetzt hatten diese Vorteile ihren Preis. OLAP-Datenbanken, einschließlich Analysis Services 2000, hatten in folgenden Bereichen Probleme:
Durch Verbinden der besten Aspekte von traditioneller OLAP-Analyse und relationaler Berichterstellung bietet Analysis Services 2005 ein einzelnes einheitliches dimensionales Modell, das beide Anforderungsbereiche erfüllt. Ein Satz von Cubes und Dimensionen in SQL Server 2005 wird als Unified Dimensional Model, oder UDM, bezeichnet. Die Vorteile und Flexibilität des UDM bewirken große Veränderungen im Entwurf. Bisher wählten BI-Architekten zwischen relational oder OLAP, Kosten und Nutzen abwägend. Jetzt entwirft der Architekt ein UDM und bestimmt dann, an welchem Punkt zwischen den beiden traditionellen Extremen er den logischen Entwurf und die physikalische Konfiguration des Analysis Services-Systems ansiedelt.
Der Analysis Services 2005 bietet neue Verarbeitungsmöglichkeiten für Real-Time-Business Intelligence. Proaktives Caching ermöglicht es, den Cube so einzustellen, dass der multidimensionale Zwischenspeicher bei jeder Transaktion automatisch aktualisiert wird. Da auch die Aufbereitung der Daten in den Analysis Services Zeit benötigt, kann der Zwischenspeicher so konfiguriert werden, dass Abfragen automatisch in den relationalen Speicher geleitet werden, wenn die Neuverarbeitung des multidimensionalen Zwischenspeichers noch nicht beendet wurde.
Durch diesen Mechanismus können Daten aus den operativen Systemen in Echtzeit und entscheidungsrelevant in den Management-Informationssystemen angeboten werden.
Vermutlich haben Sie Kontakt mit einer Data Mining-Anwendung gehabt. Wenn Sie online ein Buch oder Musik erstanden haben, und eine Empfehlung wie “Andere Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, kauften auch… ” bekamen, oder wenn Ihre Kreditkartenunternehmen Sie bittet, eine verdächtige Transaktion zu bestätigen, oder Ihr Gemüsehändler personalisierte Kassenzettel ausdruckt, dann haben Sie Kontakt mit einer Data Mining-Anwendung gehabt. Bis zum heutigen Tage war die Entwicklung solcher Anwendungen auf die größten Probleme der größten Unternehmen beschränkt – jenen Unternehmen, die sich die dünn gesäten Analyse-Talente und hohen Entwicklungskosten leisten konnten, die bisher erforderlich waren, um eine Data Mining-Anwendung zu erstellen. So, wie die OLAP-Technologien von Microsoft den OLAP-Markt wachsen ließen, sollen die Data Mining-Technologien Unternehmen und Abteilungen zugänglich gemacht werden, die solche Anwendungen bisher nicht erstellen konnten.
Während der SQL Server 2000 mit den Verfahren der Entscheidungsbäume und der Clusteranalyse nur über eingeschränkte Data-Mining-Funktionalität verfügte, umfasst der der SQL Server 2005 wesentlich mehr Mining-Funktionen. Data Mining-Werkzeuge lösen viele verschiedene Probleme. Eine grobe Einteilung von Unternehmensproblemen wird in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Aufgrund der konzeptionellen Änderungen im SQL Server 2005 im Vergleich zum SQL Server 2000 sind bei der Migration von SQL-Server-Datenbanken, ETL-Paketen oder Cubes einige Punkte zu beachten. Aufgrund der konzeptionellen Änderungen im SQL Server 2005 im Vergleich zum SQL Server 2000 sind bei der Migration von SQL-Server-Datenbanken, ETL-Paketen oder Cubes einige Punkte zu beachten. Demzufolge kann der von Microsoft mitgelieferte SQL Server 2005 Upgrade Advisor nur bedingt helfen. Um zu vermeiden, dass eine tool-unterstützte Migration nicht in eine "Sackgasse" führt, empfiehlt es sich vorab eine Analayse der Möglichkeiten vorzunehmen.
SQL Server 2005 Upgrade Advisor Dieses Tool kann Datenbank-Engine und Notification Services, Data Transformation Services, Analysis Services sowie Reporting Services in seine Untersuchungen mit einbeziehen. Nach dessen Abschluss liefert der Upgrade Advisor einen ausführlichen Bericht ab. Dort ist verzeichnet, an welchen Stellen Änderungen an der Systemkonfiguration empfehlenswert sind. In der mitgelieferten Hilfe sind detaillierte Erklärungen zu den einzelnen Sachverhalten enthalten, die weitere Hintergründe aufzeigen.SQL Server 2005 Upgrade Advisor stellt damit ein Werkzeug zur Vorbereitung auf die Migration vorhandener SQL Server 2000-Systeme dar. Migrationsassistenten sorgen dafür, dass die Umstellung eines vorhandenen Systems beispielsweise auf die Analysis Services von SQL Server 2005 etwas einfacher vonstatten geht. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass die SQL Server 2005 Integration Services (SSIS) eine andere Architektur als die Data Transformation Services von SQL Server 2000 aufweist. Aufgrund der Verschiedenheit dieser beiden ETL-Komponenten kann der Migrationsassistent die Umstellung je nach Konfiguration nur mit zusätzlichen, manuell durchzuführenden Anpassungsschritten erfolgreich abschließen. DTS-Packages beispielsweise, die DTS-Objekte und -Eigenschaften über die DTS-Programmierschnittstelle verändern, sind an die Integration Services von SQL Server 2005 entsprechend anzupassen.
Diese Anpassung muss jedoch keineswegs sofort bzw. noch vor der Umstellung auf SQL Server 2005 stattfinden: Bei der Installation von SQL Server 2005 besteht die Möglichkeit, die zur Ausführung von DTS-Packages erforderlichen Runtime-DLLs auf dem SQL Server 2005-System zu installieren.
Gerne informieren wir Sie über unsere Projekterfahrungen bei der Migration von SQL-Server-2000-Datenbanken und Business-Intelligence-Lösungen. |
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