Generelle Überlegungen bei der Neuentwicklung
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Bei einer Neuentwicklung einer Access-Datenbank sollten Sie berücksichtigen, dass viele Tools die „schnell“ bzw. als Übergangslösung programmiert werden, im Laufe der Zeit zu Standard-Anwendungen erhoben werden und nicht mehr aus dem Unternehmen wegzudenken sind. Wenn man das berücksichtigt, wird man zu dem Schluss kommen, dass sogenannte „Stand-Alone“ -Anwendungen bzw. Dateninseln keine dauerhafte Lösung sein können.
1.1. Wenig Programmieraufwand, dadurch schnell einsatzfähig.
2. Nachteile einer Access-Anwendung mit Backend Access:
3. Vorteile einer Access-Anwendung mit Backend SQL Server
3.5. Administration: Selbst wenn man nur die Express Edition des SQL Servers zu Verfügung hat, ist es möglich diesen über Access zu administrieren (nur bei ADP).
4. Nachteile einer Access-Anwendung mit Backend SQL Server 4.1. Erhöhter Programmieraufwand 4.2. Erweiterte Kenntnisse in VBA hinsichtlich des Umgangs mit Recordsets , SQL Server Administration, grundlegenden Kenntnissen im Bereich relationaler Datenbanken, sowie Kenntnissen in T-SQL (SQL-Syntax des MS SQL Servers). 5. Empfehlung
Aufgrund der oben genannten Vor-/Nachteile kommt man zu dem Schluss, dass es sinnvoll ist eine neue Anwendung mit Frontend Access und Backend SQL Server vorzuziehen.
Wenn man ein ADP-Projekt aufsetzt hat man für die Zukunft vorgesorgt. Spätere Erweiterungen sind problemlos zu integrieren, Performance-Probleme können schnell analysiert und behoben werden. Die Migration auf eine neue SQL Server Version ist ebenfalls ohne großen Aufwand zu realisieren. Da die Daten zentral auf dem SQL Server zur Verfügung stehen, kann man den vollen Funktionsumfang des SQL Servers nutzen. Beispielsweise können Sie auf dieser Basis über Analysis-Services ein Datawarehouse aufbauen und/oder die Reporting-Services nutzen. Diese haben gegenüber den Access-Reports viele Vorteile, wie zum Beilspiel: den standardmäßig vorhandenen Export nach Excel oder das Speichern der Reports als PDF-Dokument. Außerdem hat man die Möglichkeit Filter-Controls im Report zu hinterlegen, was den Anwendern erlaubt die Daten des Reports selbst zusammen zustellen. Eine Arbeitsgruppendatei (mdw) ist nicht notwendig, wenn Sie SQL Server als Backend verwenden. Es empfiehlt sich die Berechtigungssteuerung auf SQL Server anzulegen, eventuell mit einer Usertabelle über die Zugriffe bis auf Datensatzebene eingestellt werden können. Grundsätzlich sollte man den Anwendern nur eine kompilierte Version zur Verfügung stellen (mde/ade). Der Entwickler behält das änderbare Programm (mdb/adp). |
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