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Analysis Services des SQL Server 2008
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Unter SQL Server 2008 stellen die Analysis Services zum ersten Mal eine einheitliche und integrierte Ansicht der gesamten geschäftlichen Daten zur Verfügung. Diese Ansicht dient damit als Grundlage für alle traditionellen Berichte, OLAP-Analysen, KPI-Scorecards (Key Performance Indicator) und Data Mining. Durch die Einführung eines Unified Dimensional Model (UDM) kombiniert Analysis Services die Flexibilität und den Funktionsumfang des traditionellen Reporting-Modells mit den benutzerfreundlichen Analysen und der hervorragenden Performance des klassischen OLAP-Modells.
Die wichtigsten Erweiterungen betreffen die Skalierbarkeit, Verwaltbarkeit und Produktivität und positionieren die Analysis Services somit als Grundpfeiler Ihrer Business Intelligence-Infrastruktur. Mit der tief greifenden Integration mit SQL Server 2008 Reporting Services und Microsoft Office erweitern die Analysis Services 2008 die BI-Möglichkeiten in jedem Bereich Ihrer geschäftlichen Tätigkeit.
Unified Dimensional Model (UDM)
Durch die Kombination der besten Aspekte traditioneller OLAP-Analysen und des relationalen Reportings stellen die Analysis Services 2008 ein Metadata-Modell zur Verfügung, das beide Anforderungsgruppen abdeckt.
UDM: Brücke zwischen Anwender und Datenquellen
Proaktives Caching
Das proaktive Caching ermöglicht die Kombination von Echtzeit-Updates und der Performance von MOLAP.
Erweiterte Business Intelligence-Features
Key Performance Indicator (KPI) Das KPI-Framework stellt ein umfangreiches und zentralisiertes Repository zur Verfügung, welches Schlüsselmetriken und Scorecards definiert. Das KPI-Framework in Analysis Services 2008 ermöglicht Ihnen das einfache Erstellen von Balanced Scorecards und anderen Anwendungen zur Performanceverwaltung.
Translations Translations stellen einen einfachen und zentralen Mechanismus zur Speicherung und Abfrage von analytischen Daten in den bevorzugten Sprachen der Benutzer bereit. MDX Scripts MDX Scripts sind ein neuer Mechanismus zur Definition von Calculated-Members, Named-Sets und Cell-Calculations.
Business Intelligence Wizards Ein Satz von einfach zu nutzenden Assistenten, die auch Benutzern mit wenig Erfahrung bei der Modellierung komplexerer Business Intelligence-Probleme unterstützen.
Semi-Additive Measures Neuer Measure-Aggregation-Typ für die erweiterte Datenmodellierung (umfasst die Typen Last-non-Empty, Last-Child, First-Child, Average-of-Children und By-Account). WebdiensteXML for Analysis (XML/A) ist das ursprüngliche standardbasierte Protokoll zur Kommunikation mit dem Analysis Services-Server. Neue Anwendungsarten können sehr einfach entwickelt werden – Anwendungen, die Analysen in Echtzeit in den Betrieb integrieren und auf die Daten von Plattformen in jeder Sprache zugreifen können.
Ausrichtung an den Anforderungen von Unternehmen Analysis Services 2008 definiert in den Bereichen Skalierbarkeit, Verwaltbarkeit und Produktivität einen neuen Standard für BI-Server:
Skalierbarkeit Analysis Services 2008 wendet sich an Analyse- und Reporting-Anwendungen mit höchsten Anforderungen. Mit der neuen Dimension-Architektur von Analysis Services erlauben es UDMfähige Anwendungen den Benutzern, schnelle und intuitive Ad-hoc-Analysen mit Hunderten von Dimensionen und Hierarchien durchzuführen. Hierarchien – egal ob flach oder über mehrere Ebenen – vereinfachen die Navigation und das Abfragen von UDM mit mehreren hundert Millionen Mitgliedern für den Benutzer.
Die neue Architektur beseitigt außerdem die Beschränkungen für speicherresistente Dimensionen und die Anzahl der Children-Members pro Parent. Mit dem XML/A-basierten Kommunikationsprotokoll und der hervorragenden rollenbasierten optimierten Sicherheit erlaubt Analysis Services 2008 einem UDM Tausende von Benutzern zu handhaben, und ermöglicht unternehmensfähige BI-Anwendungen, die Web- oder Vermittlungsebene- oder Client/Server- Architekturen zu nutzen. Zusätzlich kann Analysis Services mit Hilfe parallelisierter Partitions- und Dimensionsverarbeitung Daten schneller handhaben.
Verwaltbarkeit Durch die Integration der Verwaltungstools für die relationale Engine und Analysis Services profitiert der BI-Administrator von der einzelnen ein - einheitlichen Umgebung zur Verwaltung von Analysis Services und SQL Server.Mit SQL Management Studio können Administratoren Analysis Services-Objekte und Operationen/Aufgaben sehr einfach skripten. Administratoren können einen umfangreichen Editor für MDX- und DMX-Abfragen nutzen. Der Profiler kann zur Verfolgung, Sammlung und erneuten Ausführung von Analysis Services-Abfragen und anderen Befehle verwendet werden. Einige weitere neue Verwaltungstools sind Multi-Instancing, eine erweiterte Sicherung und Wiederherstellung, die Synchronisation von Datenbanken über Server hinweg und verbesserte und administrative Berechtigungen. Produktivität Durch die Integration mit Visual Studio stellen die intuitiven Assistenten und Editoren von Analysis Services eine echte Anwendungsentwicklungsumgebung zur Verfügung, die den gesamten Lebenszyklus eines Projektes abdeckt. Einige der Vorteile des neuen BI-Development Studios sind zum Beispiel Source-Control, Versioning, Workstation-Isolierung, Embedded-Debugging und das Konfigurationsmanagement. Highlights der Analysis ServicesUnified Dimensional Model (UDM)Integration von OLAP und relationalen Sichten Proaktives CachingBringt das Beste von MOLAP auf ROLAPEchtzeit-Daten in OLAP-CubesErmöglicht schnelle flexible Analysen Erweiterte BI-Funktionalitäten Key Performance Indikatoren (KPIs)Berechnete KennzahlenWährungen, Mehrsprachigkeit Data Mining Funktionalitäten9 Algorithmen und 22 Data Mining ViewerEinbindung über API in bestehende Applikationen Nutzung als Webservice über XML/A.
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