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SQL Server 2012 Codename Denali CTP 1 Integration Services Neuerungen

Nachdem die SQL Server Integration Services in den vergangenen Releases des SQL Servers nur wenige Änderungen erfuhren, können sich alle Entwickler die sich mit dem Bereich ETL beschäftigen auf einige zum Teil gravierende Neuerungen gefasst machen. Hierbei ist zu beachten, dass sich die im Folgenden aufgezählten Neuerungen auf die CTP 1 beziehen, es bleibt also abzuwarten, ob alle Neuerungen in der gleichen Form in künftigen CTP’s  bzw. in der endgültigen Version des SQL Servers 2012 enthalten sein werden.

 

Folgende Neuerungen finden sich bis jetzt in der CTP 1:


1) Geringfügige Überarbeitung der graphischen Oberfläche:

Die graphische Darstellung aller Komponenten wurde leicht angepasst und präsentiert sich jetzt in einer etwas abgerundeten Form. Entwickler die bereits mit den Versionen ab SSIS 2005 gearbeitet haben, werden aber problemlos mit der neuen Version weiterarbeiten können.

 

2) Überarbeitete Toolbox

Die zur Verfügung stehenden Komponenten werden innerhalb der Toolbox nach verschiedenen Schlagwörtern gruppiert. So findet man z.B. bei den Komponenten der Ablaufsteuerung eine Einteilung nach den Schlagwörtern „Favorites“, „Common“, „Containers“ und „Other Tasks“. Unter „Favorites“ wären dann z.B. die beiden Komponenten „Data Flow Task“ und „Execute SQL Task“ zu finden. Eine ähnliche Einteilung findet sich auch im Bereich des Datenflusses hier lauten die Schlagwörter nach denen gruppiert wird „Favorites“, „Common“, „Other Transform“, „Other Sources“ und „Other Destinations“.    

 

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3) Neue Provider

Die neue Version der Integration Services bietet natürlich auch wieder einen neuen Provider zur Verbindung mit dem SQL Server. Hierbei handelt es sich um den „Native OLE DB\SQL Server Native Client 11.0“. Neu ist der sogenannte „Data Quality Services Connection Manager“ der als Provider für die ebenfalls neue Datenfluss-Komponente „Data Correction“ dienen soll. Leider was es in der vorliegenden CTP 1 Version nicht möglich den neuen Provider korrekt zu konfigurieren. Nach Aussage von Microsoft soll die fehlende Funktionalität aber in einer der kommenden CTP’s enthalten sein. 

 

4) Neue und geänderte Komponenten

Hier wäre die bereits erwähnte Komponente „Data Correction“ zu nennen. Da sich diese den verfügbaren Informationen nach zu urteilen momentan noch in der Entwicklung befindet, kann man zwar die Komponente in die Oberfläche ziehen und auch öffnen, es besteht aber keine Möglichkeit sie erfolgreich zu konfigurieren. Es hat sich allerdings herauskristallisiert, dass die Komponente zur Bereinigung von Daten dienen soll. Dieser Weg wurde ja bereits im SQL Server 2008 mit der Komponente „Data Profiling Task“ von Microsoft eingeschlagen und wir durch die neue Komponente konsequent fortgesetzt.  

 

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Bei den geänderten Komponenten wäre die „Execute Package Task“ zu nennen. Diese ermöglicht es jetzt Pakete sowohl innerhalb als auch außerhalb des eigentlichen Projektes zu referenzieren. Bei der Referenzierung von Paketen außerhalb eines Projektes (External Reference) handelt es sich um die aus den Vorgängerversionen bekannte Art der Konfiguration. Demgegenüber wird bei der neuen Option innerhalb eines Projektes (Project Reference) keine Verbindung benötigt. Stattdessen muss das entsprechende „Kind“-Paket gewählt werden. Da dieses innerhalb des Projektes liegt und damit bekannt ist wird keine Verbindung benötigt. Neu ist auch der Menüpunkt „Parameter bindings“. Mit Hilfe dieser Option können Variablen bzw. Parameter in untergeordneten Paketen mit neuen Werten aus dem Parent-Paket belegt werden. Hierbei handelt es sich um eine Aufgabe die früheren Versionen der Integration Services von der Paketkonfiguration übernommen wurden. 

 

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Abschließend sollten noch die beiden Wizards zum Anlegen von Quellen und Zielen im Datenfluß erwähnt werden. Als mögliche Quellen können SQL Server, Oracle und Excel gewählt werden. Bei den Zielen finden sich die bereits unter den Quellen erwähnten Systeme sowie die Möglichkeit ein Flatfile-Ziel zu konfigurieren. Die Wizards sollen vor allem Einsteigern das arbeiten mit den Integration Services erleichtern.


5) Parameter

Parameter sind eine der Neuerungen in den Integration Services. Sie können genauso wie Variablen mit Werten belegt werden z.B. mit Hilfe der Komponente „Execute SQL Task“ und können im Datenfluß weiterverwendet werden. Parameter werden im gleichen Fenster wie die Variablen aufgeführt und konfiguriert.

 

6) Project Parameter

Hierbei scheint es sich um die Ablösung der aus den früheren Versionen bekannten Paketkonfiguration zu handeln. Diese ist momentan nicht mehr in der CTP 1 vorhanden. Project Parameter sind übergreifend in allen Paketen eines Projektes sichtbar nachdem sie einmal angelegt wurden und können genauso wie Variablen zur Konfiguration von Objekten genutzt werden. Es besteht genau wie bei den Variablen und (Standard-) Parametern die Möglichkeit Project Parameter durch Komponenten wie z.B. die „Execute SQL Task“ mit neuen Werten zu belegen. Außerdem können sie auch über die neuen „Environments“ im SQL Server Management Studio mit Werten belegt werden.

 

7) Deployment und Projekte

Pakete werden in der neuen Version nicht mehr in der msdb bereitgestellt. Stattdessen gibt es jetzt im Management Studio eine eigenen Katalog „Integration Services“. In diesem Katalog wird eine neue Datenbank „SSISDB“ angelegt in der sämtliche Projekte in eigenen Unterordnern hinterlegt werden können. Pro Projekt können dann beliebig viele Environments angelegt werden in denen Paketvariablen und –Parameter mit neuen Werten belegt werden können. Die Art des Deployments hat sich ebenfalls geändert. Dieses kann jetzt direkt aus den Integration Services in den entsprechenden Ordner in der SSISDB vorgenommen werden. Allerdings ist hierfür notwendig, dass das komplette Projekt vorher in ein sogenanntes „Project Deployment Model“ konvertiert wird. Dieser Schritt kann ohne Probleme in der grafischen Oberfläche der Integration Services erledigt werden.

 

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8) Dependency Services

Hierbei handelt es sich um einen Dient mit dessen Hilfe die sogenannte „Object Impact und Data Lineage Analysis“ durchgeführt wird. Diese ermöglicht einerseits die Nachverfolgung von Änderungen an Metadaten im SQL Server und in den Integration Services. Weiterhin können Abhängigkeiten zwischen Objekten mit Hilfe des „Dependency Designers“ graphisch dargestellt werden. Im Falle der Integration Services würde das bedeuten, dass überprüft werden kann wie sich Änderungen innerhalb eines Projektes auswirken bevor diese durchgeführt werden. Eine typische Analyse wäre z.B.: Änderungen an Paket A haben Auswirkungen auf Paket B, oder Paket B stellt Daten für Paket C bereit.

 

 

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