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Performance Management

Hier finden Sie Themen rund um Performance Management.

Corporate Performance Management (CPM): was ist das?

Notwendigkeit
Für die Unternehmen wird es immer wichtiger unternehmensinterne und -externe Veränderungen noch frühzeitiger zu erkennen und in Entscheidungen umzusetzen.
Die klassischen Instrumente für die Unternehmenssteuerung stellen oftmals nur Teilaspekte eines ganzheitlichen Lösungsansatzes in den Vordergrund. Kritiker bemängeln dabei deren Vergangenheitsorientierung und einseitig finanzwirtschaftliche Ausrichtung ohne Kundenbezug. Ihre Kritik richtet sich auf den inakzeptablen Zeitverzug zwischen Datenentstehung und –verfügbarkeit sowie die mangelhafte Prozessorientierung.
Insgesamt wird eine unbefriedigende und inkonsistente Datenqualität bei Führungsinformationen konstatiert.


Definition und Ziele
Corporate Performance Management (CPM) etabliert sich in diesem Umfeld als Begriff für Methoden und Instrumente zur durchgängigen Planung, Steuerung und Controlling der Unternehmensleistung.

Performance Managementsysteme (PMS) gehen über die Funktionalitäten konventioneller Managementsysteme hinaus. Sie beschränken sich bei der Messung nicht ausschließlich auf eindeutig quantifizierbare Kunden- und Wettbewerbsindikatoren wie Umsatz, Gewinn und Return on Investment, sondern es erfolgt eine ganzheitliche Betrachtung vieler Einflussgrößen. Neben den herkömmlichen, rein finanziellen Kennzahlen können z.B. auch die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, Anzahl der Neukunden, Leistung und Verhalten von Mitarbeitern sowie Fluktuationsraten beobachtet und ausgewertet werden.

PMS berücksichtigen auch zukunftsorientierte Größen. Während sich die bilanz- und rechnungswesenorientierten Steuerungsinstrumente schwerpunktmäßig auf vergangenheitsorientierte Größen beziehen, werden in PMS Plan-, Forecast- und Budgetierungsdaten integriert. Damit soll eine ganzheitliche Planung und Steuerung der Leistung und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens ermöglicht werden.
Ziel der Leistungsmessung ist die kontinuierliche Verbesserung von individuellen Leistungen von Mitarbeitern, Teams, Abteilungen, Prozessen und der Unternehmensleistung.

CPM ist dabei ein „Schmelztiegel“ vieler technologischer und betriebswirtschaftlicher Methoden. Aus heutiger Sicht können diese verschiedenen Managementphilosophien zugeordnet werden, die jeweils den Aspekt der Finanzierung, der Strategie, der Geschäftsprozesse oder der Mitarbeiter in den Vordergrund stellen. In der folgenden Abbildung sind einige wesentliche Ansätze der bestehenden Denkschulen aufgeführt.

(Quelle: Quelle: Performance Management – Eine Stakeholder-Nutzen orientierte und Geschäftsprozess-basierte Methode, Oliver Krause, Dissertation, Technische Universität Berlin, Berlin 2005, S. 84).

 

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